EFFAT unterbreitet Vorschläge, um dem Arbeitskräftemangel im Tourismus in Europa entgegenzuwirken

Nach COVID-19 ist die Beschäftigung im Reise- und Tourismussektor in Europa schätzungsweise um 9.3 % zurückgegangen, was 3.6 Millionen Arbeitsplätzen entspricht.

Personalengpässe im Tourismusbereich in Europa betreffen alle Länder Europas mit unterschiedlicher Intensität. Einige Zahlen:

  • In Deutschland ging während der Pandemie fast jeder vierte Arbeitsplatz im Gastgewerbe verloren
  • Österreich und Belgien verloren die Hälfte des Tourismuspersonals
  • Spanien verlor fast 20 % des Personals

Kurzarbeit, vorübergehende Entlassungen von Arbeitnehmern und das Streben nach schnellen Gewinnen vieler Gastgewerbe- und Tourismusunternehmen haben zu einer weiteren prekären Beschäftigung in der Branche geführt und sind die Gründe, warum die meisten Arbeitskräfte die Branche verlassen haben und nie wieder zurückgekehrt sind.

EFFAT und die Gewerkschaften im Gastgewerbe und Tourismus in Europa sind besorgt über den Arbeitskräftemangel und die Zukunft der Arbeitnehmer. Aus diesem Grund hat EFFAT in Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedsorganisationen eine Reihe von Vorschlägen ausgearbeitet, um den Arbeitskräftemangel im Gastgewerbe zu überwinden, indem die Attraktivität von Arbeitsplätzen durch bessere Arbeitsbedingungen verbessert wird.

Das Positionspapier Bekämpfung des Arbeitskräftemangels im Gastgewerbe durch Verbesserung der Attraktivität von Arbeitsplätzen wurde auf der letzten Sitzung des EFFAT-Exekutivkomitees am 13. und 14. Juni 2022 in Wien angenommen/

EFFAT-Positionspapier Bekämpfung des Arbeitskräftemangels im Gastgewerbe durch Verbesserung der Attraktivität von Arbeitsplätzen 2022 06 DE
EFFAT-Positionspapier Bekämpfung des Arbeitskräftemangels im Gastgewerbe durch Verbesserung der Attraktivität von Arbeitsplätzen 2022 06 DE
EFFAT-Positionspapier Bekämpfung des Arbeitskräftemangels im Gastgewerbe durch Verbesserung der Attraktivität von Arbeitsplätzen 2022 06 FR

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