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Am 18. Februar 2021 veröffentlichte die Europäische Kommission eine Mitteilung zur neuen EU-Handelsstrategie, die auf Offenheit, Nachhaltigkeit und Durchsetzungsvermögen beruht.1

Brüssel - 24. Februar 2021: CIBE (Internationaler Bund der europäischen Rübenerzeuger), CEFS (Verband der europäischen Zuckerhersteller) und EFFAT (Europäische Föderation der Gewerkschaften für Ernährung, Landwirtschaft und Tourismus) begrüßten die Überprüfung der EU-Handelspolitik und sind bereit, mit ihrem gemeinsamen Fachwissen einen Beitrag zur Gestaltung des künftigen handelspolitischen Rahmens für den EU-Zuckersektor zu leisten .

Ein Level-Spielfeld, ein nachhaltiger Handel und die Durchsetzung von FTAS sind der Schlüssel für die Zukunft

Im Januar 2021 veröffentlichte die Gemeinsame Forschungsstelle eine aktualisierte Studie über die kumulativen Auswirkungen von Freihandelsabkommen auf die EU-Landwirtschaft, in der festgestellt und bestätigt wurde, dass der EU-Zuckersektor einer der wenigen Sektoren ist, die durch bestehende EU-Abkommen negative Folgen erlitten haben.2 Um diesen Trend zu stoppen und umzukehren, sollten im Rahmen der neuen EU-Handelspolitik folgende Erfordernisse und konkrete Maßnahmen festgelegt werden:

  1. Bedingte Offenheit: Der heutige EU-Zuckermarkt ist ein liberalisierter Markt und bietet mehr als 100 Zuckerlieferanten aus der ganzen Welt zollfreien oder zollreduzierten Zugang. Grundsätzlich genießt der EU-Zuckersektor die Möglichkeit, mit globalen Wettbewerbern zu konkurrieren, sofern ein fairer Wettbewerb auf der Grundlage gleicher Wettbewerbsbedingungen gewährleistet ist und negative Folgen für Arbeitsbedingungen und Beschäftigung vermieden werden. Wenn diese Bedingungen nicht erfüllt werden können, gibt es keinen zollfreien Markt Zugangskonzessionen sollten Drittländern durch bevorzugte Freihandelsabkommen oder durch einseitige Handelskonzessionen gewährt werden.
  2. Integrierte Nachhaltigkeit: Der European Green Deal - und die Strategien von Farm to Fork und Biodiversity - zielen darauf ab, das wirtschaftliche, ökologische und soziale Engagement der EU-Betreiber noch weiter zu stärken und die Vorreiterrolle der EU bei der Eindämmung des Klimawandels zu demonstrieren. Die Ziele dieser Initiativen müssen in die Handelspolitik der EU integriert werden, um Kohärenz zu gewährleisten und um zu verhindern, dass der internationale Handel die Leistungen des EU-Zuckersektors bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele untergräbt. Die IAO-Kernübereinkommen und die Achtung der Arbeitsrechte im Einklang mit den EU-Standards sollten ein wesentliches Element aller EU-Abkommen sein. Importen von Produktionsmitteln, die nicht dem Standard entsprechen, sollte kein bevorzugter Marktzugang zur EU gewährt werden.
  3. Kräftiges Durchsetzungsvermögen: Zum Nachteil des EU-Zuckersektors verhindern illegale marktverzerrende Exportsubventionen in Indien und ungerechtfertigte Zuckerimportmaßnahmen gegen EU-Weißzucker durch Ägypten, dass EU-Zuckerhersteller von der EU-Handelspolitik profitieren und etablierte Handelsströme bedrohen. Die EU sollte sich als proaktiverer Akteur bei Handelsstreitigkeiten herausstellen, rasch Rechtsinstrumente und -instrumente einführen, um EU-Unternehmen vor solchen Zwangsmaßnahmen und Verzerrungen zu schützen, und verbindliche ausgehandelte Vereinbarungen zur Institutionalisierung des regelbasierten internationalen Handels durchsetzen.

CIBE, CEFS und EFFAT stellen fest, dass das Abkommen zwischen der EU und dem Mercosur die oben genannten Anforderungen in Bezug auf Zucker nicht erfüllt und daher weiterhin gegen dieses Abkommen ist. Wir brauchen klare und schnelle Maßnahmen und sind weiterhin bereit, unsere konkreten Beiträge zu leisten, beispielsweise zur Ex-post-Bewertung bestehender und Ex-ante-Folgenabschätzungen künftiger Geschäfte, um die kumulativen Auswirkungen aller EU-Abkommen auf wichtige wirtschaftliche, ökologische und wirtschaftliche Aspekte zu quantifizieren soziale Aspekte.

1Mitteilung zur Überprüfung der Handelspolitik
2Kumulierte wirtschaftliche Auswirkungen von Handelsabkommen auf die EU-Landwirtschaft

-ENDs

Sie können die vollständige Pressemitteilung herunterladen hier an.

Medienkontakt: Maddalena Colombi | [E-Mail geschützt] | +32 488337409

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