Sozialpartner im Zuckersektor verpflichten sich zu einer nachhaltigen Zukunft durch einen gerechten Übergang

23. Mai 2024 | Essen, Im Rampenlicht

Angesichts des Klimawandels unternehmen die europäischen Sozialpartner des Rübenzuckersektors EFFAT und CEFS einen mutigen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Eine positive Stellungnahme, die von Arbeitgebern und Gewerkschaften gemeinsam im Rahmen des sozialen Dialogs abgegeben wurde, unterstreicht das gemeinsame Engagement, die Herausforderungen anzugehen und die vor uns liegenden Chancen zu nutzen.

Der Klimawandel ist ein drängendes Problem, das jeden Aspekt des Rübenzuckeranbaus und der Rübenproduktion betrifft. Veränderte Wetterbedingungen und ökologische Störungen können zu geringeren Ernteerträgen, einem erhöhten Bedarf an Wassermanagement und häufigeren Schädlingsausbrüchen führen. Diese Veränderungen können erhebliche wirtschaftliche und beschäftigungsbezogene Risiken in der gesamten Zuckerversorgungskette mit sich bringen.

Arbeitgeber und Gewerkschaften in der Zuckerindustrie arbeiten proaktiv zusammen, um diese Herausforderungen anzugehen. Durch den sozialen Dialog stellen sie sicher, dass der Übergang zu einer umweltfreundlicheren und nachhaltigeren Produktion sowohl effektiv als auch fair verläuft.

Als Sozialpartner sind Arbeitgeber und Gewerkschaften im europäischen Zuckersektor bestrebt, die Ökologisierung des Sektors durch einen gerechten Übergang voranzutreiben. Dazu fordern wir von den Gesetzgebern die richtigen politischen Maßnahmen, eine sinnvolle Umsetzung der RED III, finanzielle Unterstützung, die an soziale Konditionalität geknüpft ist, um Umwelt- und Sozialbelangen Rechnung zu tragen und die Sozialpartner in die Steuerung des Übergangs einzubeziehen.

Lesen Sie die EFFAT CEFS-Erklärung:
https://effat.org/wp-content/uploads/2024/05/CEFS-EFFAT-Joint-statement-on-just-transition.pdf