#MeatTheStandards ist eine EFFAT – IUF Europaweite Initiative zur Sensibilisierung für die Dringlichkeit eines faireren Fleischsektors in Europa durch:

  • Erhöhung der Gewerkschaftsmitgliedschaft und der betrieblichen Vertretung im Sektor
  • Verbesserung der Löhne und Arbeitsbedingungen durch Tarifverhandlungen
  • Stärkung der Stimme der Fleischarbeiter in der politischen Debatte.

 Der Fleischsektor ist eine unglaublich profitable Branche: Mit einem Umsatz von 32000 Milliarden Euro und einer Präsenz von 1 Unternehmen beschäftigt er etwa XNUMX Million Arbeitskräfte, von denen ein kleiner Teil direkt angestellt ist.

 Dennoch ist der Sektor leider bekannt für seine erbärmlichen Arbeits- und Lebensbedingungen: Überbelegte Unterkünfte, fehlender Sozialversicherungsschutz, Arbeitsplatzunsicherheit, lange und nicht erfasste Arbeitszeiten, schlechte Löhne und Gesundheits- und Sicherheitsstandards sind nur einige der Härten, denen viele Fleischarbeiter ausgesetzt sind in ganz Europa.

 Diese schlimme Realität ist die Folge eines Modells, das sich durch Geschäftspraktiken und Arbeitsvereinbarungen entwickelt hat, die darauf abzielen, Kosten zu senken und der Arbeitgeberhaftung zu entgehen, wie etwa missbräuchliche Vergabe von Unteraufträgen, Scheinselbstständigkeit oder betrügerischer Einsatz von Leiharbeit. Covid-19 hat viele dieser Probleme verschärft und zur Infektion von fast 30,000 Arbeitern in Fleischfabriken in den USA und Europa geführt.

 EFFAT und ihr globaler Gewerkschaftsverband IUL schließen sich nun zusammen, um eine ernsthafte Reform des Sektors zu fordern, die die Fleischarbeiter würdigen würde, indem sie ihre Arbeitsstandards anhebt und ihre Gewerkschaftsmacht stärkt.

Material:
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Unsere Forderungen
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Testimonials:
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 Bilder:
#MeatTheStandards | Flickr

Nützliche Lektüre:
Pressemitteilung
Bericht: Hunger nach Fairness: Erhöhung der Standards im Fleischsektor 
Op-Ed: The Brussels Times

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#MeatTheStandards