Български Čeština‎ Dansk Deutsch English Español Ελληνικά Français Hrvatski Italiano Magyar Maltese Nederlands Norsk bokmål Polski Português Русский Română Slovenščina Svenska

Die European Vocational Skills Week wurde 2016 von der Europäischen Kommission ins Leben gerufen und hat sich im Laufe der Jahre zu einer Plattform für Berufsbildungsakteure in ganz Europa entwickelt, um Ideen und bewährte Verfahren auszutauschen.

Die Berufsbildung ist nicht nur ein wesentlicher Bestandteil des lebenslangen Lernens, sondern es ist auch wichtig, jungen Menschen beim Eintritt in den Arbeitsmarkt zu helfen, Wissen, Fähigkeiten und Kompetenzen zu erwerben, und ihnen alle verfügbaren Instrumente zur Verfügung zu stellen, um jede Beschäftigungsmöglichkeit zu nutzen, insbesondere in Zeiten der Globalisierung und Die Digitalisierung verändert ständig die Natur und das Konzept von Arbeitsplätzen.

Die Coronavirus-Pandemie hat alle Formen der allgemeinen und beruflichen Bildung ernsthaft gestört, aber es stellte sich heraus, dass dies eine echte Gelegenheit war, einen neuen Ansatz für die Berufsbildung zu verfolgen, um sie moderner, attraktiver, flexibler und für das digitale Zeitalter und den grünen Übergang geeignet zu machen. Vor diesem Hintergrund hat die Kommission eine ehrgeizige Agenda vorgelegt, um sich von den Folgen der Pandemie im Bereich der Beschäftigungs- und Sozialpolitik einschließlich der beruflichen Aus- und Weiterbildung sowie der Qualifikationen zu erholen.

In der Europäischen Kompetenzagenda für nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit, soziale Fairness und Resilienz werden 12 EU-Maßnahmen vorgeschlagen, um Partnerschaften für Kompetenzen, die Auf- und Umschulung und die Stärkung des lebenslangen Lernens zu unterstützen. Es ist wichtig, dass die Berufsbildung die Belegschaft mit den Fähigkeiten ausstattet, um die Wiederherstellung von COVID-19 sowie die grünen und digitalen Übergänge auf sozial gerechte Weise zu unterstützen.

Angesichts des ständigen Wandels in der Arbeitswelt und der Herausforderungen, denen sich die Arbeitnehmer in unseren Sektoren insbesondere in Zeiten der COVID-19-Pandemie gegenübersehen, ist es für EFFAT von größter Bedeutung, die Bedeutung der beruflichen Aus- und Weiterbildung weiter zu fördern Qualifizierung und lebenslanges Lernen durch mehr Investitionen und stärkere Beteiligung und Beteiligung der Arbeitnehmer.

In diesem Zusammenhang schlägt EFFAT Maßnahmen zur Wiederherstellung im Bereich der Qualifizierung und Ausbildung vor:

  • Die Ausbildung und Qualifizierung von Arbeitnehmern muss ein Schlüsselelement aller Wiederherstellungspläne sein, um sicherzustellen, dass bei der Wiedereröffnung von Unternehmen und in Zukunft qualifiziertes Personal zur Verfügung steht.
  • Sozialpartner (Arbeitgeber und Gewerkschaften) müssen an allen Ausbildungs-, Qualifizierungs-, Auf- und Umschulungsinitiativen beteiligt sein, da sie die Realität in den Sektoren kennen. In vielen EU-Mitgliedstaaten arbeiten die Sozialpartner seit Jahrzehnten bei der beruflichen Aus- und Weiterbildung (VET) zusammen, z. B. bei der Entwicklung von Berufsbildern und Lehrplänen, indem sie in Prüfungs- / Abschlussausschüssen sitzen, Ausbildungsfonds gemeinsam verwalten usw.
  • Verbesserung der digitalen und Nachhaltigkeitskompetenzen in enger Zusammenarbeit zwischen Regierungen, Bildungseinrichtungen, Unternehmen / Arbeitgebern, Gewerkschaften und Sozialpartnern.
  • Die Ausbildung junger Menschen sollte gefördert werden, um einen reibungslosen Eintritt in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Die Mitgliedstaaten müssen Lehrlingsausbildungssysteme unterstützen, um zu vermeiden, dass die Berufsausbildung beendet wird und junge Menschen die Ausbildung abbrechen. Die Mitgliedstaaten sollten sicherstellen, dass die Lehrlingsausbildung den „Empfehlungen des Rates zu einem europäischen Rahmen für Qualität und effektive Lehrlingsausbildung“ vollständig entspricht.
  • Zeiträume mit weniger Aktivitäten sollten von Arbeitgebern genutzt werden, um ihre Belegschaft erheblich zu verbessern.
  • Arbeitnehmer in nicht standardmäßigen Beschäftigungsformen müssen Zugang zu Qualifikation und Ausbildung haben. Den Arbeitnehmern könnte z. B. ein wöchentlicher Mindestanteil ihrer bezahlten vertraglich vereinbarten Stunden für Schulungs- und Weiterbildungszwecke garantiert werden.
  • Qualifizierungs- und Schulungsinitiativen auf Unternehmensebene sollten in enger Zusammenarbeit zwischen Führungskräften, Arbeitnehmervertretern und Gewerkschaften geplant, umgesetzt und bewertet werden, und es sollte sichergestellt werden, dass erworbene Qualifikationen und Fähigkeiten auf andere Unternehmen übertragbar sind.
  • Alle neu erworbenen Fähigkeiten und Qualifikationen müssen anerkannt und vergeben werden und sollten zur Arbeitsplatzsicherheit führen.
  • Kürzere, gezieltere Schulungen oder Module, die bestimmte Fähigkeiten vermitteln und zu Mikroberechtigungen führen, bieten zweifellos einen Mehrwert. Sie sollten als Ergänzung zu Berufsbildungsqualifikationen betrachtet, aber nicht ersetzt werden.
%d Blogger wie folgt aus: